Beschreibung unserer Gruppen

Erlebe Dich als einzigartigen Stern unter anderen Sternen!

Der Löwe schlÀft ...

Fledermauskinder haben im Winter mit der Praktikantin Sandra in Kooperation mit Eltern das Musikprojekt "Der Löwe schlÀft" auf eine CD gebrannt. Die Kinder waren ganz aufgeregt!

Wir betreuen die Kinder in drei altersĂŒbergreifenden Gruppen Biber, FledermĂ€use, RegenwĂŒrmer. Alles, was hier stattfindet, basiert auf einem sozialen System, in dem die Kinder in Beziehung stehen. Oft ist die Schatztruhe bei aller Beweglichkeit und bei allen VerĂ€nderungen und Wechseln im Leben der stabile Beziehungsort fĂŒr die Kinder.
Wie ein Kind handelt oder sich ausdrĂŒckt macht Sinn fĂŒr das Kind. Es ist Aufgabe der PĂ€dagogInnen, die UmstĂ€nde fĂŒr diesen kindlichen Sinn zu begreifen und das Kind in seinem Handeln anzunehmen, um es beim Entdecken zu unterstĂŒtzen und auch einmal mit dem Kind alternative Handlungsweisen zu entwickeln.

Alle Kinder essen in der Schatztruhe zu Mittag - außer sie befinden sich auf einem Ausflug oder Kinderreise natĂŒrlich!

Die Familiengruppen

Die ganztĂ€gig geöffneten und je von etwa 20 bis 23 Kindern besuchten Biber, FledermĂ€use und RegenwĂŒrmer werden von je 3 PĂ€dagogInnen Ă  ca. 30 Stunden mit FrĂŒh- und SpĂ€tdienst geleitet. In den Gruppen sind regelmĂ€ĂŸig HonorarkrĂ€fte und auszubildende PraktikantInnen tĂ€tig.
In beiden Familiengruppen werden Krippen- und Elementarkinder gemeinsam betreut (vom ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt). Die Kleinen lernen von den Großen, und die Großen von den Kleinen.

AtmosphĂ€ren von GroßzĂŒgigkeit, MitgefĂŒhl, Beibringen wollen und AmĂŒsement sind bei den Ă€lteren Kindern zu spĂŒren. Anreiz, Hilfe, grĂ¶ĂŸere Geschwister, Platz ist fĂŒr die Kleinen da. Mit etwa 3 Jahren begeben sich Elementarkinder in den Spielsituationen mehr mit anderen Kindern und sind aktiver Raum greifend. Auch sie benötigen „Auszeiten“, in denen gekuschelt oder gelesen wird.
Einige Kinder genießen das Beisammensein auch mit „JĂŒngeren“, andere orientieren sich hauptsĂ€chlich an Gleichaltrigen oder Ă€lteren Kindern. Phasenweise Ă€ndert sich das auch. Viele Kinder sind fasziniert von den Bewegungen, den Lernschritten und der Sprache der jĂŒngeren Kinder. Herrlich, wie Kinder von 15 Monaten Neu-SchĂ€tze, die jĂŒnger als sie selbst sind, liebevoll als „Babys“ bezeichnen und großherzig weitergeben, was sie gerade erst selbst erfahren haben. Das motiviert die Ă€lteren Kinder, besonders eindeutig und deutlich zu sein. Oder im Gegenteil, auch das Kleinsein selbst wieder zu genießen.

Durch die Gemeinschaft mit Kleineren teilen sich die unterschiedlichen Interessen auf verschiedene Spiele und eindeutige Raumangebote, so dass alle genug fĂŒr sich haben. NatĂŒrlich laufen die ganz Kleinen auch schon mal freudig in die Bauklötze der Großen rein. Es kann auch einmal weniger Zeit fĂŒr die Älteren geben, wenn ein kleines Kind die „Windel voll“ hat und eine Erzieherin in Urlaub ist und z.B. ein/e andere ErzieherIn das Essen holt.
Die Krippenkinder speisen mit den PĂ€dagogInnen in den HauptgruppenrĂ€umen; die „Àlteren“ Elementarkinder genießen die Mittagszeit in unserem Speiseraum in KĂŒchennĂ€he.

Die Schlafkinder der RegenwĂŒrmer und FledermĂ€use schlafen im Zimmer zwischen den Gruppen. Die Betten werden mit Matratzen und kuscheligen Decken tĂ€glich auf- und abgebaut, dadurch wird das Zimmer frei fĂŒr anderes, vor allem die Nutzung der sinnlich gestalteten Hochebenen mit Höhlen, Welle, SchrĂ€ge, Turm. Biber-Kinder schlafen im anliegenden dafĂŒr umgebauten Bewegungsraum.

In der Zeit bei uns geht es um FreirĂ€ume, um Lernen ohne Benotung, um ĂŒberschaubare Verabredungen, um einen sicheren, vertrauten Bezugspunkt. Wir bieten den Kindern einen Freiraum, in dem sie ohne Druck und Bewertung ihre Freizeit verbringen können und lernen ihren Alltag eigenstĂ€ndig zu gestalten. Hierbei steht die persönliche Entwicklung im Vordergrund und nicht die Leistung. Ebenso dient die Schatztruhe den Kindern als RĂŒckzugsraum.

Im Alltag nutzen wir die Elemente in unserer Arbeit, z.B. mit Feuer auf dem Bauspielplatz, mit Wasser im Schwimmbad und Garten und beschĂ€ftigen uns mit natĂŒrlichen Materialien wie Ton und Matsch, Stöcken, Seilen, Steinen, mit Musik, Gesang und Tanz.
In unserer abwechslungsreichen, ganztĂ€gigen Betreuungs stehen Spaß und vielfĂ€ltige Erfahrungen im Vordergrund. Unser Umfeld ist der Lebensraum Stadt, in dem sich die Kinder sicher fĂŒhlen und bewegen können sollen. Die Natur in der Umgebung und die Erfahrung von sich selbst darin halten wir fĂŒr unerlĂ€sslich und nicht zu ersetzen. Auch ein Vorschulkind auf einem Kletterbaum sieht plötzlich wieder "klein" aus und fĂŒhlt sich wohl! Daher gehen wir gemeinsam gern in den Park oder an und auf die Elbe.
Die Kinder werden intensiv in die Mitgestaltung einbezogen.

Das Kind steht im Mittelpunkt, die kindliche Entwicklung wird zum Selbstbildungsprozess, wird nicht beeintrĂ€chtigt durch einen Lehrplan. Wir fördern die Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen, selbstĂ€ndigen und gemeinschaftsfĂ€higen Persönlichkeit. Die Kinder bekommen UnterstĂŒtzung Konflikte selber zu lösen. WertschĂ€tzung und Akzeptanz sind zentrale Erziehungsziele.
Lernprozesse finden in alltÀglichen Situationen in lockerer Umgebung statt. Dazu gehört auch die Erkundung des Stadtraums und der Wohnumgebung.

Die Kooperation mit Eltern und anderen Einrichtungen liegt uns am Herzen.

Unsere SchĂ€tze im Alter vor der Einschulung haben große Freude am Erproben und Entdecken. Sie können so in ihrem Lerntakt genau richtig die sog. Schulreife oder SchulfĂ€higkeit fĂŒr die erste Klasse erlangen. Das bestĂ€tigen uns 20 Jahre Erfahrung in der Schulkindbetreuung und unsere mit uns kooperierenden Schulen.
www.familienhandbuch.de/kita/schule/uebergang/SchulreifeoderSchulfaehigkeit.php
Schülergruppe
Gruppe Fledermäuse
Gruppe Regenwürmer
Gruppe Biber